Dienstag, 11. November 2014

Mädchenkreativwochenende 2014


„Was hat der Regenbogenfisch mit mir zu tun?! - Einen fröhlichen Geber hat Gott lieb!“  – war das diesjährige Thema des 5. Mädchenkreativwochenendes. Es trafen sich 9 Mädchen vollgepackt mit Schlafsack, Isomatte und „was Mädchen so brauchen“, um ein Wochenende voller Kreativität und geistlichem Input in der Gemeinde zu erleben.

Die Geschichte des Regenbogenfisches hat uns und den Mädels gezeigt, wie Teilen praktisch aussehen kann. Es geht darum freiwillig zu geben und nicht in erste Linie Geld, sondern auch Zeit, Talente, Fähigkeiten und Liebe. Wer viel sät, wird viel ernten. Einen fröhlichen Geber hat Gott lieb. (2.Korinther 8,6.7)


Nach dem selbst in den Ofen geschobenem Essen mit Fisch, Pommes, Salat und Eis aus der Regenrinne läuteten wir die kreative Phase unseres Wochenendes ein. Es dauerte nicht lange bis man nur noch das laute Knattern der Nähmaschinen und die Rufe: „Mein Faden klemmt schon wieder!“, hörte. Unter viel Geplauder und Gesang entstanden viele einzigartige und schöne Regenbogenfische, die uns noch lange an diesen Tag erinnern und warm halten sollen.


Beim traditionellen Dinner im Dunkeln sorgte Benedikt mit seinem spontanen Besuch für den richtigen Gruseleffekt und das typische Mädchengekreische. Nach dem Aufbau des Matratzenlagers ließen wir den Abend mit zwei Filmen ausklingen und nach und nach schlummerten wir alle ein. Unsere jährlich aufkommende und natürlich bestandene Herausforderung des morgendlichen Aufräumens wurde belohnt durch ein gemütliches

MÄDCHENKREATIVWOCHENENDEFRÜHSTÜCKSESSEN. Guten Appetit! :) 

Wir, die Mitarbeiter Birgit, Annie, Magdalena, Hanna und Lisanne, sind Gott für den reibungslosen Ablauf dankbar.

Montag, 3. November 2014

Der Adventsbasar rückt näher!


Auch in diesem Jahr veranstaltet unser Kreativkreis einen großen Adventsbasar. „In diesem Jahr gibt es ganz besondere Geschenke“, verrät Dina Erbach, eine der Initiatorinnen. Unter dem Motto „Siehe und staune...“ wird am Samstag, den 15. November, in die Räume der Waldstraße 42a jeder Interessierte herzlich eingeladen. Von 10:30 bis 18:00 Uhr erwartet den Besucher ein reichhaltiges Angebot von selbstgemachten Deko- und Geschenkartikeln und adventlicher Floristik. Ein großes Kuchenbuffet bietet die Gelegenheit zum Kaffeetrinken in gemütlicher Atmosphäre. Wir freuen uns über jeden Besuch und versprechen ein vielseitiges Angebot zum Stöbern für jeden Geschmack. Anfahrtsskizze unter: www.christliche-gemeinde-werne.de Weitere Infos per Telefon unter: 02389/4029412

Samstag, 18. Oktober 2014

Gott hat den Flüchtling lieb


Geschätzte 220 Millionen Menschen sind weltweit außerhalb ihres Heimatlandes unterwegs. Sie sind auf der Suche nach Arbeit, als Studenten in einem anderen Land oder auf der Flucht vor Krieg, Bürgerkrieg, Hungersnot, Wirtschaftskrisen oder Verfolgung aus religiösen oder rassistischen Gründen. Wären sie alle in einem Land, wäre das die fünftgrößte Nation auf der Erde. Dies ist nichts Neues. Im achtzehnten und neunzehnten Jahrhundert sind mehr als fünfzig Millionen Menschen aus Europa in die USA, nach Südamerika und Australien ausgewandert, unter ihnen mehrere Millionen Deutsche.

Im Alten Testament lesen wir immer wieder davon, dass Gott seine Geschichte mit Menschen macht, die unterwegs sind (Abraham, Jakob, Mose und das Volk Israel in der Wüste) und dass seine Fürsorge im Besonderen den Menschen gilt, die in der Fremde unterwegs sind. „Ich habe den Fremdling lieb“,sagt Gott in 5. Mose 10,18 und „ich schaffe Recht dem Waisen, der Witwe und dem Fremden“. Aufgrund seiner eigenen Erfahrung in der Fremde fordert Gott sein Volk auf, sich in besonderer Weise des Fremden anzunehmen und den Segen von Gott und den Ertrag des Landes mit ihnen zu teilen, gemeinsam zu feiern und den Fremden nicht zu unterdrücken. Auch im Neuen Testament wird deutlich, dass Gott sich auf die Seite des Fremden stellt. Jesus macht im Gleichnis von den Schafen und den Böcken deutlich, dass, wer den Fremden aufnimmt, ihn aufnimmt (Matth. 25,32ff). Manche haben ohne ihr Wissen „Engel beherbergt“ (Hebr. 13,2).

Gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten und gesellschaftlichen Umbrüchen werden Fremde und Zuwanderer als Bedrohung angesehen. Das wurde mir in einem Gespräch im Wartezimmer des Arztes bewußt. Die Angst vor den Muslimen infolge der Bedrohung durch den islamistischen Terror führen zu immer stärkerer Abgrenzung und Ausgrenzung der Fremden in unserem Land. Persönliche Begegnungen mit Zuwanderern sind die einfachste Möglichkeit, um Ängste und Vorurteile abzubauen. Sie helfen uns, hinter den nüchternen Zahlen und Statistiken über Migranten und Wirtschaftsflüchtlinge die einzelnen Menschen mit ihren Gesichtern und ihren individuellen Geschichten und Schicksalen zu entdecken. Heißen wir die neuen Flüchtlinge in Werne in diesem Sinne willkommen!?

Einen gesegneten Sonntag wünscht
Andreas Peters

Dienstag, 7. Oktober 2014

Einladung zum Adventsbasar!


Auch in diesem Jahr veranstaltet unser Kreativkreis einen großen Adventsbasar. Unter dem Motto „Siehe und staune...“ seid ihr für Samstag, den 15. November, herzlich in unsere Räume in der Waldstraße 42a eingeladen. Von 10:00 bis 18:00 Uhr erwartet euch ein reichhaltiges Angebot von selbstgemachten Deko- und Geschenkartikeln und adventlicher Floristik. Ein großes Kuchenbuffet bietet die Gelegenheit zum Kaffeetrinken in gemütlicher Atmosphäre. Wir freuen sich über jeden Besuch und versprechen ein vielseitiges Angebot zum Stöbern für jeden Geschmack! Eine Anfahrtskizze findet ihr auf unserer Website unter "Kontakt / Impressum".

Samstag, 20. September 2014

Schwarzweißmalerei


Schwarzweißmalerei ist unbeliebt. Es fehlen die gedämpften Zwischentöne. Kein Platz für Nuancen. Keine Chance für ein Sowohl-als-auch, für ein Wenn und Aber. Kein Wunder, dass Jesus unbeliebt ist. Denn, wenn Er sagt “Ich bin als das Licht in die Welt gekommen, damit jeder, der an mich glaubt, das Licht hat und nicht in der Finsternis bleibt” (Johannes 12,46), dann ist das Schwarzweißmalerei in krassester Form – gröbste Vereinfachung einer komplizierten Welt mit tausend Formen, Geistern, Kulturen, Religionen und Schicksalen. Die ganze Welt, die ganze Weltgeschichte wird hier auf eine einzige Formel gebracht: Licht und Finsternis. Ohne Rücksicht auf Rasse, Klasse, Bildung und Stellung wird die ganze Menschheit in zwei Gruppen geteilt: Die einen sind im Dunkeln, die andern sind im Licht. Wenn das keine Schwarzweißmalerei ist!

Aber es kommt noch krasser. “Ich”, sagt Jesus, der junge Mann aus Nazareth, “bin das Licht der Welt (Johannes 8,12).” Und das heißt: Die ganze Welt mit ihren klugen Köpfen und Gelehrten, samt ihrer Kunst und kulturellen Glanzleistungen, ist ohne mich Finsternis.

Ist das Arroganz, so zu reden? Wo bleibt da die Toleranz? Jesus ist eben nicht gekommen, um in gedämpften Tönen Toleranz zu predigen, sondern um uns vor die Entscheidung zu stellen: Licht oder Finsternis. Wo willst du sein? Wo gehst, wo gehörst du hin?

Jesus ist gekommen zu retten, nicht zu richten. Bis zu Seiner Wiederkunft ist Heils- und Rettungszeit. Wer Seine Worte überhört, verurteilt sich selber zum Unheil. Jesus kann so reden und Seinem Wort so unvergleichliches Gewicht zumessen, weil Er der Messias ist, der nicht von Sich aus redet, sondern im Auftrag Gottes. “Wer mich sieht, der sieht den, der mich gesandt hat” (Vers 45). Jesus ist das der Welt zugewandte Gesicht Gottes. Was Er sagt, ist Gottes Wort. Was Er tut ist Gottes Werk. Wer an Ihn glaubt, glaubt an Gott, der ist aus der Finsternis ins Licht gekommen.

Einen gesegneten Sonntag wünscht
Andreas Peters