Samstag, 20. Juni 2015

Wenn einer eine Reise tut...


Sie können sich vielleicht noch an meinen Denkanstoß von April erinnern. Dort habe ich einige Erfahrungen meiner Indienreise verarbeitet. Einige Wochen später hat ein Erdbeben in Nepal und Teilen Indiens gewütet und bis heute eine schreckliche Verwüstung hinterlassen. Ich sprach in dieser Woche mit einem Verantwortlichen der Arbeit in Indien und er erzählte davon, dass die Bewohner jetzt in großer Angst vor dem Monsun leben. Es wird befürchtet, dass die Regenfälle und Stürme die noch verbliebene Bausubstanz zerstören können. Viele Nepalesen werden die kommende Winterzeit ohne eine Behausung überleben müssen. Wir in Deutschland stehen vor den Sommerferien und der eine oder andere vor einer eigenen Urlaubsreise in die Ferne. Ich habe mich gefragt, was das Wichtigste an einer Reise ist? Ist es das Ziel, die Unterkunft, das Wetter oder die gemachten Bilder? Im Hinblick auf die Touristen, die zur Zeit des Erdbebens in Nepal gewesen sind wurde mir deutlich, dass es das Ende einer Reise ist. Wenn wir lebend zurückkehren dürfen, können wir von dem Erlebten berichten und unsere Erfahrungen mit Freunden teilen. Die Opfer des Erdbebens sind in Särgen heimgekehrt. Ich wage den Sprung, unser Leben mit einer Reise zu vergleichen. Jeder weiß, dass am Ende unserer Reise der Tod steht. Doch Johannes schreibt in seinem ersten Brief im Kapitel 5 Vers 13: „Dies habe ich euch geschrieben, damit ihr wisst, dass ihr ewiges Leben habt, die ihr an den Namen des Sohnes Gottes glaubt.“ Wissen Sie, wo Sie nach ihrem Tod sein werden? Ist mit dem Tod wirklich alles aus? Das biblische Zeugnis gibt jedem Glaubenden an dieser Stelle eine große Sicherheit! Gott hat versprochen, dass ein Nachfolger Jesu nach dem Tod eine Reise zu seinem Herrn antreten wird. Somit endet die Reise eines Christen im Leben. Meine Tochter las von einem Christen, der kurz vor seiner Ermordung durch den IS seinem Mörder seine Bibel schenkte. Der Henker änderte durch das Lesen der Bibel und einem Traum, in dem ihm der lebendige Jesus begegnete, sein Lebensziel. Ich wünsche Ihnen einen gesegneten Urlaub und eine gesunde Heimkehr! Darüber hinaus wünsche ich die Zeit, über diesen Jesus im Neuen Testament nachzulesen. Damit auch Ihre Lebensreise im ewigen Leben endet!

Eine gesegnete Sommerzeit wünscht
Frank Ulrich

Samstag, 16. Mai 2015

Versteckspiel


Eins der beliebtesten Kinderspiele heißt Verstecken. Schon die Kleinsten lieben es, wenn man es mit ihnen spielt, wobei sie noch gar nicht so recht begreifen, dass die Idee des Spiels ist, nicht gefunden zu werden. Für sie besteht der Spaß eben noch darin, gefunden zu werden. „Ist die Annika hinter dem Vorhang?“ verursachte ein gedämpftes Kichern aus dem Versteck hinter dem Sofa. „Oder ist sie vielleicht im Schrank?“ Nun lachte sie so laut, dass sie es nicht mehr verbergen konnte. „Dann ist sie bestimmt hinter dem Sofa!“ Man musste nur das Wort Sofa erwähnen und sie kam mit lautem Gekicher aus dem nicht so geheimen Versteck hervorgesprungen.

Annika wollte von Anfang an gefunden werden. In einer ähnlichen Weise will Gott nicht Verstecken spielen – Er will das Spiel „Gefunden“ spielen. Er will sich Ihnen persönlich vorstellen. Gott lässt sich finden - das bedeutet nicht, dass der HERR sich vorher versteckt hat. Aber es bedeutet, wer sucht, kann auch finden, und nur derjenige, der Gott sucht, kann auch im eigentlichen Sinne behaupten, tatsächlich zu leben (Amos 5,4: ''Denn so spricht der HERR: Suchet mich, so werdet ihr leben''). Weil Gott gnädig ist, lässt er sich finden, selbst dann, wenn man ihn vorher gar nicht gesucht hat - auch das ist möglich. In Jesaja 65,1 lesen wir: ''Ich ließ mich suchen von denen, die nicht nach mir fragten, ich ließ mich finden von denen, die mich nicht suchten. Zu einem Volk, das meinen Namen nicht anrief, sagte ich: Hier bin ich, hier bin ich''! Es ist die Wahrheit, dass wir nicht nach Gott gefragt haben (Römer 3,11: Keiner hat Einsicht und fragt nach Gott.) - Der HERR kam zu uns, nicht wir zu IHM - das ist Gnade, das ist die gute Botschaft, das Evangelium. Wenn Gott sich tatsächlich verstecken würde, wer könnte IHN finden? Gott will gefunden werden! Suchen Sie schon?

Einen gesegneten Sonntag wünscht Ihnen
Andreas Peters

Samstag, 18. April 2015

Ein Gott, der hört!


Ich möchte Sie gerne in diesen kurzen Zeilen mit hineinnehmen in Erlebnisse einer besonderen Reise in den Norden Indiens. Der besagte Hindu-Belt ist von 500 Millionen Menschen bevölkert. Ein pensionierter Grundschulrektor in meiner Reisegruppe, der zum 5ten Mal dieses Land besuchte, nannte uns die drei Worte, mit denen indische Austauschschüler ihr Land beschrieben: Laut, bunt und schmutzig. Jeder Versuch mit unserem deutschen Erfahrungsschatz das Land zu beschreiben, scheitert. Indien ist einfach krass anders. Es ist auch ein Land voller Religiosität. An vielen Stellen im Straßenbild finden sich Tempel und Götterstatuen. Das Kastensystem, politisch eigentlich verboten, bestimmt das Leben von Millionen von Menschen. Für uns freie Europäer eine absolut unverständliche Versklavung. Am untersten Ende die Unberührbaren, deren Schatten selbst unrein macht. Christen und Moslems bilden in diesem Teil der Welt eine kleine Minderheit. Ein Hindu, der Christ wird, fällt gesellschaftlich noch unter die Kaste der Unberührbaren. Immer wieder gibt es Übergriffe auf Andersgläubige. 2008 gab es in der Region Orissa eine blutige Christenverfolgung. Fast 200 Inder wurden vertrieben. Ein CNN Reporter wurde von Christen in diese Region eingeladen. Er schrieb ein Buch darüber. Das Besondere, aus dem Atheisten wurde ein bekennender Christ! Warum? Er erlebte das, was den indischen Christen als Ruf vorauseilt. Sie haben einen Gott, der wirklich Gebet erhört. Wir durften als Reisegruppe manche Geschichten von Menschen hören, deren Gebete um Heilung von Gott erhört wurden und die deshalb dem Gott der Bibel gehorsam wurden. Als wenn man einen Zeitsprung in die Welt der Apostelgeschichte machen dürfte! An dieser Stelle muss ich meinen Bericht beenden. Es gäbe noch vieles zu erzählen. Eins ist gleich, in Indien wie auch hier in Deutschland. Es gibt einen Gott, der an unseren Nöten interessiert ist. Nur der Glaube dazu scheint in unserem Umfeld bei Vielen verlorengegangen zu sein.

Einen gesegneten Sonntag wünscht
Frank Ulrich

Sonntag, 15. März 2015

Einladung zum Frühlingsbasar!


Am Samstag, den 21. März, lädt unser Kreativkreis wieder in die Räume in der Waldstraße 42a ein. Von 10:30 bis 18:00 Uhr erwartet euch ein besonderes Angebot von originellen Patchworkdecken, besonderer Frühlingsdeko und einer reichen Auswahl von Kinderaccesoires. Ein großes Kuchenbuffet bietet die Gelegenheit zum Kaffeetrinken in gemütlicher Atmosphäre. Wir freuen uns über jeden Besucher und versprechen ein hochwertiges Arrangement zum Stöbern für jeden Geschmack.


Samstag, 14. März 2015

Wohin mit den Schulden?


Griechenland liegt finanziell am Boden. Die Staatsschulden liegen bei 28.000 Euro pro Kopf. Der griechische Staatsminister spricht von einem Existenzkampf, in dem jeder einzelne Euro gebraucht wird. Neue Rettungsgespräche sollen dem pleitebedrohten Land mehr Spielraum verschaffen die Schulden zu begleichen.

Den Deutschen geht es da mit 26.000 Euro Schulden pro Kopf nicht wesentlich besser, auch wenn die Rahmenbedingungen andere sind. Viele müssten angesichts der daraus zu ziehenden Bilanz eingestehen, dass sie pleite sind. Die Schuldner brauchen mehr Geld, Zeit, einen guten Plan, besser noch: einen Gläubiger, der das Geld nicht zurückverlangt und obendrauf noch Geld zur Rettung kostenfrei zur Verfügung stellt!

Die Bibel sagt, dass vom Prinzip her jeder Mensch in so einer bankrotten Situation steckt. Jeder lädt täglich neue Schuld auf sich, indem er Dinge tut, die Gott verurteilen muss. Täglich wird so gesehen unser Sündenkonto vor Gott weiter überzogen. Aber Gott bietet uns an, die Schuld zu vergeben - wenn wir sie ihm gegenüber anerkennen und seine Schuldvergebung durch Jesus Christus annehmen. Folgendes Zitat von Paulus aus dem Neuen Testament muss da vielen unter uns wie Musik in den Ohren klingen: „Er hat den Schuldschein gegen uns gelöscht [...], der gegen uns war, und ihn auch aus unserer Mitte fortgeschafft, indem er ihn ans Kreuz nagelte (Kolosser 2,14).“

Es gibt ein „Haben-Konto“ bei Gott mit einer unvorstellbar hohen Summe. Die Summe hat Gott selbst eingezahlt, indem der Sohn Gottes sich selbst als Lösegeld gab. Wir dürfen Gott unsere „Schuldscheine“ geben. Dieses geschieht, wenn wir Gott unsere Schulden/Sünden bekennen. Dann bucht er von dem „Haben-Konto“ auf unser „Soll-Konto“ um, damit unser Konto ausgeglichen ist und wir schuldenfrei sind.

Sie wollen wissen ob das „Haben-Konto“ bei Gott für alle Menschen ausreicht? Ja – es reicht aus! Das Leben, Sterben und Auferstehen des Herrn Jesus ist in den Augen Gottes so wertvoll, dass es zur Schulden-Tilgung für alle reicht.

Einen gesegneten Sonntag wünscht Ihnen
Andreas Peters