Freitag, 10. Dezember 2010

Jungschar in Münster


Was hatten die Kinder im Mittelalter an Süßigkeiten? Was bedeutet Pumpernickel und wie schmeckt es? Diese und andere Fragen beantwortete Herr Brandenberg den Kindern bei der Stadtführung in Münster.

Ganz praktisch konnten die 10 Kids und 5 Mitarbeiter auf Süßholz kauen, Johannesbrot knacken und Schwarzbrot probieren. Dazu gab es viele interessante Geschichten rund um Münster und die Lebensweise der Menschen.

Trotz der eisigen Kälte und dem Umstand, dass alle Kirchen für den Besuch geschlossen waren, wurde es den Kindern nie langweilig und alle hörten bis zuletzt gespannt zu. Deshalb waren sich alle am Ende einig, dass es gewiss nicht der letzte Ausflug mit dem Stadtführer in Münster gewesen ist!




Samstag, 4. Dezember 2010

Geschichtentelefon

Die Geschichte für die Zeit vom 05.12. - 11.12. unter der Telefonnummer 02389-922222 (Ortstarif) oder online heißt: Turea

Freitag, 3. Dezember 2010

Play Day Weekend


Vom 27-28.11.2011 verbrachten 10 Mädchen mit zwei Mitarbeiterinnen und zahlreichen Helfern eine schönes Kreativwochenende.

Da wurde zusammen gemalt, gebastelt und gesungen. Eine selbst gemachte Pizza stillte den Hunger. Die "Leuchtbilder" entwickelten sich zur großen Attraktion. Zum Abend hin wurden zwei Filme mit Beamer vorgeführt und somit die Nacht verkürzt. Am Morgen hieß es dann schnell aufräumen, bis die ersten Gottesdienstbesucher kamen. Am Ende sind sich alle einig, dass es eine super Zeit war, die bestimmt noch mal wiederholt werden sollte. Wer Interesse bekommen hat, mit dabei zu sein und dienstags Zeit hat, ist ab 16:00 Uhr in den Räumen der Christlichen Gemeinde Waldstraße 42a herzlich eingeladen! Natürlich nur Mädchen im Alter von 10 aufwärts - es ist eben ein Mädchentreff!




Sonntag, 28. November 2010

Nord- und Südkorea im eigenen Haus

In den Medien wurde in der letzten Zeit vermehrt über die sich feindlich gegenüberstehenden Staaten Nord- und Südkorea berichtet. Es ist traurig anzusehen, daß sich ein Volk nicht nur in sich gespalten hat, sondern sich auch nun schon seit Jahrzehnten feindlich gegenübersteht. Eine Überwindung liegt scheinbar in weiter Ferne. Man mag mit dem Finger auf die koreanische Halbinsel zeigen und dies verurteilen. Allerdings ist jeder Mensch selbst mit einem feindseligen „Bazillus" infiziert. Die Bibel sagt über die Menschen: „Da ist kein Gerechter, auch nicht einer" (Römer 3,10). In Galater 8,20+21 wird aufgezählt, was im Inneren des Menschen zu finden ist: „ ..., Feindschaften, Hader, Eifersucht, Zornausbrüche, Selbstsüchteleien, Zwistigkeiten, Parteiungen, Neidereien, ..." Diese Eigenschaften blühen immer wieder auf, besonders jetzt in der kommenden Weihnachtszeit. Gerade in der Weihnachtszeit wird in den Familien überdurchschnittlich viel gestritten. Oftmals geht ein starker Riß durch die Familien, dessen Überwindung in weiter Ferne liegt. Nord- und Südkorea im eigenen Haus! Das Selbe passiert auch auf der Arbeit und in der Schule. Die Bibel sagt zu jeder Art von Zorn und Streit: „Zürnet, und sündigt dabei nicht! Die Sonne gehe nicht unter über eurem Zorn, und gebt dem Teufel keinen Raum!" (Eph. 4, 26-27) Da ist nicht von dem Anderen die Rede, sondern von der eigenen Person! Ein Christ der mit Jesus Christus lebt kann es sich immer wieder klarmachen: Er hat mir so unendlich viel Schuld vergeben. Deshalb kann ich meinem Nächsten auch vergeben. Was ist aber, wenn wir dies nicht tun wollen? Dann wird uns Gott auch nicht vergeben! Millionen Menschen sprechen im sog. „Vaterunser" den Satz „Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir unseren Schuldnern vergeben haben; ..." (Matthäus 6,12) Vergebung ist der einzige Weg um einen Streit wirklich zu beenden. Die Aussöhnung mit Gott hat Jesus Christus freiwillig am Kreuz für uns getan. Sollten wir da unversöhnlich zu unseren Mitmenschen bleiben?

Ihr Martin Seifert, Aurich

Samstag, 27. November 2010

Geschichtentelefon

Die Geschichte für die Zeit vom 28.11. - 04.12. unter der Telefonnummer 02389-922222 (Ortstarif) oder online heißt: Turea

Dienstag, 23. November 2010

Trauer um Gottes Volk

Am vorletzten Sonntag, dem Volkstrauertag, war ich in einer Gemeinde in Erfurt. Im Gottesdienst berichtete eine alte Schwester von ihren Erlebnissen in der Reichskristallnacht. Sie sprach davon, dass sie damals als Kind über die Straßen gelaufen ist und überall die Scherben der Fensterscheiben auf dem Boden lagen. Damals hätte sich aber niemand darüber aufgeregt oder dagegen gesprochen. Sie beschrieb, wie die jüdischen Kinder aus ihrer Klasse entfernt wurden. Der Sohn eines angesehenen Arztes hatte sich unter dem Pult versteckt und war dem Treiben entkommen. Sie erzählte weiter, diesen Jungen nach Hause gebracht zu haben. Im Haus traf sie auf den Arzt, der als zerbrochener Mann in einer Ecke des Zimmers saß. Er sprach zu ihr die Worte: „Heute brennen unsere Gotteshäuser, wann werden eure Gotteshäuser brennen." Diese Geschichte erinnerte mich an den Sonntag davor in unserer Gemeinde, an dem wir dem weltweiten Aufruf der Organisation Open Doors gefolgt sind, für unsere verfolgten Geschwister in der ganzen Welt zu beten. Ich sah die brennenden Kirchen in Nigeria vor mir, die Islamisten in Brand gesteckt hatten. Ich dachte an Marta, die davon erzählte, wie ihr Mann vor ihren Augen mit einem Kind auf dem Arm erschossen wurde. Doch nicht nur in Afrika und Indien, dem Iran und China leiden Christen. Besonders betroffen gemacht hat mich die Geschichte einer Frau, die als Parteifunktionärin in Nordkorea durch eine Intrige in ein Arbeitslager gekommen ist und als eine der wenigen diese Hölle wieder verlassen durfte. Sie schreibt: „Als ich entlassen wurde, sahen 6000 Augenpaare auf mich, die mir sagen wollten, dass ich nicht für mich frei komme, sondern um der Welt ihre Geschichte zu erzählen.“ Ganz extrem hart trifft es die Christen unter den 200.000 oft willkürlich Inhaftierten. Sie dürfen nur zum Boden sehen, um ja nicht in den Himmel zu schauen. Als Christen in der westlichen Welt haben wir, wie diese Frau, eine Verantwortung, für die Verfolgten und Versklavten in dieser Welt zu beten und unsere Geschwister in dieser Welt nicht zu vergessen. Es ist heute leicht seine Stimme gegen Vergangenes zu erheben. Doch Christenverfolgung geschieht heute und jetzt in vielen Teilen der Welt. Da sollten wir nicht schweigen und wegsehen! Das Buch „Lasst mich eure Stimme sein“ kann bei Open Doors bestellt werden.

Frank Ulrich
Christliche Gemeinde Waldstraße

Neue Predigten online

Auf der Gemeinde-Website sind zwei weitere Predigten online (unter "Wer wir sind" - "Predigten").